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| Roberto
Seidel absolvierte das Studium der Evangelischen Kirchenmusik mit
dem staatlichen B-Examen am Richard-Strauss-Konservatorium in München,
studierte Chorleitung (Prof. Walter Hagen-Groll) und Komposition (Prof.
Gerhard Wimberger) an der Hochschule Mozarteum und schloss das Studium
mit einer Aufführung von Carl Orffs "Carmina Burana" und
Paul Hindemiths "Messe" ab. Als Gastdirigent übernahm er Einstudierungen beim Münchener Bachchor (Paul Hindemith "Requiem", J.S. Bach "Hohe Messe in h-moll" und "Johannespassion", G. Verdi "Requiem"), dem Münchener Oratorienchor (F. Schubert "Messe in Es-Dur", W.A. Mozart "Idomeneo", Carl Orff "Carmina Burana") und dem Chor des NDR (F. Schubert "Messe in Es-Dur", Max Bruch "Odysseus" - Ersteinspielung bei Koch). Die Nürnberger Symphoniker engagierten ihn für mehrere Gastkonzerte (u.a. mit dem Tenor Siegfried Jerusalem). Als Assistent des Chordirektors Prof. Norbert Balatsch war er verantwortlich für die Einstudierung von Richard Wagners "Parsifal", "Der fliegende Holländer", "Lohengrin", "Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Festspielen 1994. Als Chordirektor wurde Roberto Seidel an das Metropoltheater in Berlin engagiert. Danach an das Theater der Landeshauptstadt Magdeburg (EA Berthold Goldschmidt "Beatrice Cenci") und an die Städtischen Bühnen Augsburg (Schostakowitsch "Die Nase", Francis Poulenc "Les Dialogues des Carmelites" u.a.). Sein Debut als Operndirigent gab Roberto Seidel am Stadttheater Luzern mit W.A. Mozarts "Die Zauberflöte". Im Jahr 2000 übernahm er hauptamtlich das Kantorat der Stadtpfarrei Maria vom Guten Rat und gründete die Chorgemeinschaft Maria vom Guten Rat. Im Zentrum der Chorarbeit stehen für Liturgie und Konzerte vor allem Werke der Wiener Klassik (u.a. Mozart "La Betulia Liberata" - 2006, Missa in C "Grosse Credo-Messe" - 2006, Requiem - 2004) und der zeitgenössischen Moderne (Arvo Pärt "Passio" - 2005, Klemens Vereno "Vita mortalium vigilia" - 2001, Herbert Baumann "Psalmentryptichon" - 2007). Zum Repertoire gehören auch wiederentdeckte Kompositionen und deren Erstaufführung. So die grossen Festmessen des Mozart Zeitgenossen Carl Ditters von Dittersdorf ("Missa solemnis in D" - 2005 Dom zu Salzburg, "Missa solemnis in C" - 2006 Basilika Ottobeuren) und das "Requiem in c-moll" von Antonio Salieri im Jahr 2007. Konzertreisen führten die Chorgemeinschaft Maria vom Guten Rat 2001 nach Paris (La Trinité) und Orleans, 2003 nach Berlin (Sophienkirche) und Potsdam (Friedenskirche Sanssouci). Im Jahr 2007 gab die Chorgemeinschaft zwei Konzerte in Rom (San Paolo fuori le Mura und Sant´Anselmo) mit Werken von Josef Gabriel Rheinberger ("Messe in E-Dur" op. 192) und Laurence Traiger. |
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